
- Typisches Tiroler Bergdorf abseits des Trubels
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Abgeschiedenes Dorf im Namloser Tal
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Ideal für Ruhesuchende und Wanderer
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Keine umfangreichen Einrichtungen oder Geschäfte
Am Rande der Tiroler Zugspitz Arena gelegen, ist Namlos ein typisches Tiroler Bergdorf auf einer Höhe von 1263 Metern. Hier leben nur eine Handvoll Menschen und man ist weit weg von den Menschenmassen und touristischen Orten. Berwang ist 12 Kilometer und Stanzach 10 Kilometer entfernt. Sie kommen nach Namlos wegen der unberührten Natur inmitten der beeindruckenden Bergwelt. Mehrere Wanderwege beginnen direkt vom Dorf aus. Annehmlichkeiten wie einen Supermarkt sucht man in Namlos vergeblich, ein Restaurant ist vorhanden.
Das kleine Dorf liegt im Namloser Tal, einem Seitental des Lechtals. Fährt man von Namlos in Richtung Tiroler Zugspitz Arena, passiert man zunächst den Weiler Kelmen, wo das Tal in das Rotlechtal übergeht. Vor allem Wanderer und Ruhesuchende wissen im Sommer, wie sie dieses Ziel finden. Beliebte Wanderziele sind die Namloser Wetterspitze, die Knittelkarspitze, die Engelspitze, der Dreiensee und die Hängebrücke auf dem Weg zum Bergdorf Fallerschein. Beliebt sind auch der Rotlech-Wasserfall in Rinnen und die Escape-Trails in Berwang.
Fotogalerie von Namlos




Woher kommt der Name „Namlos“?
Die erste Erwähnung des Dorfes Namlos geht auf das Jahr 1286 zurück. Von Imst aus zogen Bauern und Jäger ins Namloser Tal, um sich am Rande der Almen niederzulassen. Der 8. Oktober 1930 ist als Tag des „Namlos-Erdbebens“ in die Geschichte eingegangen. 16 Erdstöße brachten 31 der 47 Schornsteine zum Einsturz. Das Epizentrum dieses Bebens lag lange unter der nahen Knittelkarspitze. Der Ortsname Namlos leitet sich wahrscheinlich von einem der ersten Bewohner, „Amel“, ab. Dieser Name entwickelte sich später zu „Namels“, woraus sich der Ortsname „Namlos“ ergab.